Die 9 Minuten Phasen der 2.Herren

Heute hatten wir die Mannschaft der HSG Herrenhausen/Stöcken V zu Gast. Wir hatten uns viel vorgenommen nach der Pokalpleite von vor 3 Wochen. Beim Aufwärmen sah alles noch ganz gut aus, auch wenn der Trainer meinte, die Spieler sollten doch bitte mal wach werden. Auch wurde eifrig genickt als die Taktik besprochen wurde. Es schien alles klar zu sein.

Wie man sich täuschen kann. Nach 9 Minuten stand es 1:6, der Spieler, vor dem gewarnt wurde, hatte drei Tore geworfen. Einem Spieler war plötzlich so schlecht, das er raus musste. Der Andere, weil er nicht fokussiert war. Dem Trainer stieg die Zornesröte in den Kopf. Nun wurde die Abwehr umgestellt. Der gegnerische „Spielentscheider“ wurde durch Dorian empfindlich in seinem Wirkungskreis eingeengt. Die Abwehr konzentrierte sich, der Torwart begann nun den Ball zu halten, das Spiel nach vorne wurde schneller und der „Lauf“ begann, sodass es nach noch einmal 9 Minuten 8:6 stand. Über das 8:7 ging es nach einigen sehenswerten Tempoangriffen und Spielabläufen mit 14:10 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause wurden die Problemzonen angesprochen und wie wir sie abstellen wollen. Auch hier wieder eifriges Nicken. Was passierte nach dem Wiederanpfiff?. Ein Siebenmeter Tor von uns und danach 4 Minuten kein Tor von uns, aber 3 vom Gegner. Er war auf 2 Tore heran. Nun behielten unsere beiden Torbens die Nerven. Der eine warf vorne ein wichtiges Tor, der Andere hielt einen Siebenmeter und guckte einen zweiten raus. Erik war nun voll fokussiert traf zweimal hintereinander und noch zwei weitere Würfe fanden ihr Ziel. Ein sechs Tore Vorsprung war erreicht. Doch nun begann  wiedermal eine Zeit ohne Tor, die magischen 9 Minuten.  Die technischen Fehler häuften sich bei beiden Mannschaften, daher schaffte es der Gegner nur 2 Tore in unseren unmagischen 9 Minuten zu werfen. Wir trafen nun wieder und stellten den 22:17 Sieg ein. Mit einer guten Moral und einer guten Abwehr. 17 Gegentore in einem Spiel sind okay. Wir haben den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen und bleiben Zuhause im Punktspielbetrieb ungeschlagen. Jetzt geht es in zwei Wochen nach Nienburg. Hier werden wir uns erst einmal an das Harzen gewöhnen müssen. Dann können wir mit unserer guten Abwehr und einem vielleicht besseren Angriffsspiel die Punkte holen.

Heute Spielten für die HSG:

Torben D., Ivo, Erik, Pawel, Jens, Mark, Dorian, Jan, Dustin, Leon, Patrick, Conny, Torben F., Andre,

An der Außenlinie

Bonsai u. Marco

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